Nachdem sich die Cradle to Cradle (C2C) Regionalgruppe (RG) Freiburg bereits im Vorfeld getroffen hat, war es eine Bereicherung, das „Was“ und „Wie“ in der „Kick-Off Veranstaltung“ am 12. Oktober 2016 noch einmal genauer zu beleuchten. Dazu war Benedikt Wanner, Referent für Aktivenarbeit aus der Geschäftsstelle Berlin, in Freiburg. Die Veranstaltung fand in der „LOKation“, einer neu gestalteten Eventlocation in der vormaligen Lokhalle des alten Freiburger Güterbahnhofs statt.

Der Abend begann mit einer Einführung von Hildegard Brinkel, Mitgründerin der C2C RG Freiburg. Darauf erklärte Benedikt Wanner den etwa 40 Interessierten, was sich genau hinter dem C2C-Prinzip verbirgt, was der C2C e.V. macht und welche Ziele er verfolgt.

Die große Vision für die Gruppe war jetzt klar: Freiburg zu einer Cradle to Cradle Region machen!

Wie kann die Regionalgruppe arbeiten? – Der praktische Teil des Abends.

unspecifiedEine erste Vorstellung von der Arbeit der Organisation bekam die Gruppe durch Benedikt Wanners Präsentation der zentralen Termine für das erste Jahr.

Danach ging es darum, sich durch praktische Übungen zwei Hauptthemen zu nähern. Zum einen, sich selbst kennenzulernen. Wer sind die Mitglieder und was können sie? Und zum anderen, sich an konkrete Projekte für die Regionalgruppenarbeit heranzutasten: Wo können wir in der Region Freiburg ansetzen?

In der Kennenlernrunde wurde schnell klar, dass Cradle to Cradle Aktivisten Menschen mit vielfachen Hintergründen und unterschiedlichsten Interessen sind, die eine Menge an Talenten in die Arbeit der Organisation einbringen können: In Freiburg reicht die Bandbreite von Berufskreativen über Ingenieur*innen, Architekt*innen, Betriebswirt*innen und Wissenschaftler*innen zu Pädagog*innen und Student*innen, aber auch Facharbeiter*innen, Pflegekräfte, Pensionär*innen oder sogar die Gründerin eines Cradle to Cradle Kinderbuchverlags sowie der Gründer eines lokalen verpackungsfreien Supermarkts waren an diesem Abend mit von der Partie.

Es blieb also noch die Frage zu klären, wie diese bunte Truppe nun konkret in die Arbeit der Organisation einsteigen kann: Was können wir tun, um Cradle to Cradle in Freiburg zu kommunizieren und vor allem zu platzieren? Um sich dem Thema sukzessive anzunähern, hatten Hildegard Brinkel und Benedikt Wanner im Vorfeld ein Workshop-Format entwickelt, dass mit der Methode „vom Groben zum Feinen“ funktioniert.

Zuerst wählten die Teilnehmer*innen eine exemplarische Zielgruppe aus, bei der C2C in Freiburg platziert werden soll. Zur Auswahl standen die Spielfelder Bildung, Wissenschaften, Verbraucher*in, Kunst & Kultur, Wirtschaft, Politik und Medien. Die Entscheidung fiel auf das Spielfeld „Verbraucher*in“.

unspecified-1Die Frage für den darauffolgenden Schritt lautete: Über welche Multiplikator*innen bzw. Stakeholder kann C2C an Verbraucher*innen herangetragen werden? Drei Kleingruppen beantworteten diese Frage im Brainstorming für die Bereiche „regionale Firmen“, „regionale Einrichtungen“ und „bekannte Persönlichkeiten“ Freiburgs.

Unter den Ergebnissen wählten die Teilnehmer*innen diejenigen Stakeholder aus, die ihnen am meisten zusagten, um dafür im nächsten Schritt Projekte zu finden. Am Ende des Workshops hatten die fleißigen Akteur*innen eine Vielfalt an konkreten Aktionen erarbeitet und damit einen Grundstein für Freiburg als C2C Region gelegt!

Wir wollen dich!

Du wohnst im Raum Freiburg im Breisgau und hast Lust dich für die Verbreitung von C2C zu engagieren? Dann melde dich sehr gerne unter: Die Gruppe freut sich immer über neue Mitglieder!

Hildegard Brinkel, C2C Regionalgruppe Freiburg

Fotos: Florian Forsbach
Graphic Recording: Ludmilla Bartscht

dsc_1408 dsc_1414 dsc_1424 dsc_1426 dsc_1445 dsc_1450 dsc_1454 dsc_1457 dsc_1466 dsc_1474 dsc_1478